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<„Heimat Koppl. Chronik der Gemeinde", Herausgeber: Gemeinde Koppl, Redaktion: Matthias Bahngruber, Hans Paarhammer, Friederike Zaisberger, Erscheinungsjahr: 2000>" />

Friedrich Bliem (* 30. März 1927; † 30. April 1989), österreichischer bildender Künstler, geboren in Koppl bei Salzburg, Österreich

Leben und Arbeit als Künslter

1942 begann Bliem, noch im Rahmen seiner Ausbildung, erste Erfahrungen als Künstler in der Bühnenmalerei am Salzburger Landestheater zu sammeln, gefolgt von Fresko- und Kirchenmalerei. 1949 wurde Friedrich Bliem als Bühnenmaler Leiter der Ausstattungswerkstätten der Vereinigten Bühnen der Stadt Graz (Österreich).

Bliem heiratete 1950 Katharina Lehenauer; aus der Ehe gingen die beiden Söhne Rudolf Friedrich und George Michael hervor.

Friedrich (Fritz) Bliem hat nach seiner Ausbildung seinen Geburtsort verlassen und dennoch ein bleibendes Werk hinterlassen. Nach dem Umbau der alten Volksschule im Jahr 1952 malte Fritz Bliem an die Ostseite ein fröhliches Fresko, welches die Arbeit einiger Berufsstände wiedergibt.

1955 verbrachte er mit seiner Familie ca. 9 Monate in Adorf in der Schweiz, wo er eine von 2 Kirchen restaurierte. Danach, von 1956 bis 1961 war Bliem als Designer und Szenenbildner in Australien und einer Reihe von Städten der USA tätig. Mitunter wirkte er auch in der Ausbildung angehender Künstler. Von 1962 bis 1971 wirkte er als Ausstattungsdirektor für Oper und Ballett am Sydney Opera House (Australian Grand Opera). Von 1971 bis 1974 war er als Bildhauer an den Bühnen der Stadt Köln.[1]

Ab 1971 war Fritz Bliem ausschließlich als freischaffender Künstler tätig.

Sein Wirken

Bliem´s Schaffen war vornehmlich durch Auftragsarbeiten geprägt und weniger als unabhängiger Künstler mit selbst initiierten Projekten. Gleichwohl verkaufte er regelmäßig auch Bilder, die aus eigener Initiative und ohne Auftrag entstanden waren. So fand etwa ein Ölgemälde, das die Atmosphäre des australischen Buschs an einer Flussbiegung bei Shepparton eindrucksvoll wiedergibt, Eingang in die Sammlung des Art Museum of Shepparton in Victoria. Ab 1974 wirkte er bis zu seinem Tode in 1989 ausschließlich als freischaffender Maler. Seine Bilder wandelten sich von einem gemäßigten Impressionismus zu einem farbenfrohen Spiel mit Formen und einem zunehmend symbolischen Charakter.

References

  1. ^ „Heimat Koppl. Chronik der Gemeinde", Herausgeber: Gemeinde Koppl, Redaktion: Matthias Bahngruber, Hans Paarhammer, Friederike Zaisberger, Erscheinungsjahr: 2000

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