Konstrukteur
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Sitz
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Aktiver Zeitraum
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GP- Siege
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Beste Position Konstrukteurs-WM
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Anmerkungen
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A |
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Deutschland AFM (Alexander v. Falkenhausen Motorenbau) |
München (D) |
1952–1953 |
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Zwischen 1949 und 1952 wurden von AFM sechs Formel-2-Rennwagen gebaut. Als sich 1952/53 die Gelegenheit ergab, traten einige deutsche Privatfahrer damit auch in einzelnen Läufen zur Automobil-Weltmeisterschaft an.
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Frankreich AGS (Automobiles Gonfaronnaises Sportives) |
Le Luc, Gonfaron (F) |
1986–1991 |
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12. (1987) |
Seit 1970 Konstrukteur von Formel-Renault- und Formel-2-Autos, ab 1986 Formel 1. AGS verwendete in seinen Anfangsjahren Komponenten aus den Beständen von Renault. Einsatz nur über das Werksteam.
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Italien Alfa Romeo |
Mailand (I), Senago (I) |
1950–1951 1979–1985 |
10 |
6. (1983) |
Einsatz 1950–1951 als Werksteam mit weiterentwickelten Vorkriegsmodellen Typ 158/159. Das zweite Engagement ab 1979 wurde bis 1982 von Autodelta als Werksteam betrieben, danach nur noch werksunterstützt durch den eigenständigen Rennstall Euroracing. Außerdem Motorenlieferant in den Jahren 1970 (McLaren) und 1971 (March) sowie von 1976 bis 1979 (Brabham) und von 1983 bis 1988 (Osella). Zudem Techniktransfer zu Osella. Von 2018 bis 2023 war Alfa Romeo Titelsponsor von Sauber, aber kein Konstrukteur.
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Sudafrika 1961 Alfa Romeo Special (de Klerk) |
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1963, 1965 |
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Eigenbau von Peter de Klerk mit Alfa-Romeo-Motor für die südafrikanischen Formel-1-Rennen, der 1963 und 1965 auch beim Großen Preis von Südafrika zum Einsatz kam; alternativ wird de Klerk als Konstrukteur genannt.
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Vereinigtes Konigreich Alta |
Surbiton (UK) |
1950–1952 |
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Einsatz von Alta-Chassis mit verschiedenen Kundenteams. Ab 1952 erfolgreicher als Motorenlieferant für HWM, Cooper und Connaught.
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Neuseeland Amon |
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1974 |
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Versuch des Rennfahrers Chris Amon, mit selbst konstruierten Autos an der Formel-1-Weltmeisterschaft teilzunehmen. Nur ein Wagen (Amon AF101) nach Plänen von Gordon Fowell aufgebaut. Konnte sich für den Monaco-GP und Spanien-GP 1974 qualifizieren, startete jedoch nur in Spanien.
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Italien Andrea Moda |
Ancona (I), Morrovalle (I) |
1992 |
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Übernahm zunächst das Material von Coloni, danach ein von Simtek konzipiertes Fahrzeug. Einsatz durch ein Werksteam, nur einmal für ein Rennen qualifiziert: Monaco-GP 1992.
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Schweiz Apollon |
Tessin (CH) |
1977 |
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Wird als Konstrukteur des Apollon-Williams FW03 geführt, der tatsächlich eine überarbeitete Version eines älteren Fahrzeugs von Frank Williams Racing Cars war.
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Vereinigtes Konigreich Arrows (Footwork) |
Milton Keynes (UK), Leafield (UK) |
1978–2002 |
– |
5. (1988) |
Start mit Personal, das von Shadow kam. Die Autos wurden zwischen 1991 und 1996 wegen eines vorübergehenden japanischen Teilhabers Footwork genannt, aber trotzdem von Arrows konstruiert. Ab 1997 Kooperation mit Tom Walkinshaw Racing.
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Italien Arzani-Volpini |
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1955 |
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Das Team reiste mit einem weiterentwickelten Milano von 1951 zum Großen Preis von Italien 1955, startete jedoch technisch bedingt nicht zum Rennen.
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Vereinigtes Konigreich Aston (Aston-Butterworth) |
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1952 |
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Als eigentlicher Formel-2-Konstrukteur nur in der Saison 1952 aktiv, in der die Automobil-Weltmeisterschaft ausnahmsweise nach dem Formel-2-Reglement ausgeschrieben war. Vier Qualifikationen, zwei Rennstarts. Unter Beachtung des Motorenpartners Archie Butterworth manchmal auch als Aston-Butterworth bezeichnet.
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Vereinigtes Konigreich Aston Martin (David Brown Organisation) |
Newport Pagnell (UK) |
1959–1960 |
– |
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Alle Einsätze über das Werksteam der David Brown Organisation. Formel-1-Engagement wurde nach vier Rennen 1959 und nur einem Rennen in der Saison 1960 eingestellt; das Frontmotorkonzept der DBR4 und DBR5 galt inzwischen als veraltet. Seit 2021 ist Aston Martin Titelsponsor von Racing Point, aber kein Konstrukteur.
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Italien A.T.S. (Automobili Turismo e Sport) |
Pontecchio Marconi (I) |
1963 |
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Gegründet von mehreren zuvor bei Ferrari entlassenen Technikern, unter ihnen Carlo Chiti. Der in kurzer Zeit entwickelte A.T.S. Tipo 100 wurde nur vom Werksteam eingesetzt. Das erwies sich als nicht zuverlässig. Es wurde später modifiziert als Derrington-Francis eingesetzt.
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Deutschland ATS |
Bicester (UK) |
1978–1984 |
– |
11. (1979, 1982) |
Konstrukteur mit deutscher Lizenz, stationiert im ehemaligen March-Werk in Bicester, England. Einsatz durch das ATS-Werksteam, das 1977 zuvor als Kundenteam ein altes Penske PC4-Chassis eingesetzt hatte. ATS-Teamchef Günther Schmid betrieb 1988 und 1989 Rial Racing.
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B |
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Vereinigtes Konigreich BAR (British American Racing) |
Brackley (UK) |
1999–2005 |
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2. (2004) |
Übernahm die Startberechtigung von Tyrrell. 2006 von Honda übernommen. 2009 als Brawn GP gemeldet, seit 2010 als Mercedes-Werksteam am Start.
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Frankreich Behra-Porsche |
Modena (I) |
1960 |
– |
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Der Rennfahrer Jean Behra gab 1959 bei dem ehemaligen Maserati-Techniker Valerio Colotti in Modena ein Chassis für einen umgebauten Porsche 718 RSK für Einsätze in der Formel 2 in Auftrag, der aber auch zu vier Weltmeisterschaftsläufen gemeldet war und nach dem Tod Behras 1960 noch zweimal mit anderen Fahrern am Steuer startete.
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Schweiz Bellasi |
Novara (I) |
1970–1971 |
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Ende der 1960er-Jahre wurden vom Silvio Moser Racing Team mehrmals Brabham-Kundenchassis eingesetzt. 1970 folgte ein Eigenbau: Der Bellasi F1-70 übernahm nur das Armaturenbrett und das Getriebe vom Brabham BT24, den Rest des Autos zeichnete Guglielmo Bellasi. Nach vier vergeblichen Qualifikationen und zwei gestarteten Rennen starb das Projekt.
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Italien / Vereinigtes Konigreich Benetton |
Witney (UK), Enstone (UK) |
1986–2001 |
27 |
1. (1995) |
Bis 1995 fuhr Benetton unter britischer Lizenz, ab 1996 mit italienischer Lizenz. Nachfolger des Toleman-Teams (1981–1985). Zur Saison 2002 von Renault übernommen und bis 2009 als Werksteam geführt. Nach kurzem Intermezzo als Lotus F1 Team (von 2010 bis 2015), seit 2016 erneut als Renault gemeldet.
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Deutschland BMW Sauber |
Hinwil (CH) |
2006–2009 |
1 |
2. (2007) |
Entstand nach Übernahme des Sauber-Teams durch BMW. Ende 2009 Rückkauf durch Peter Sauber; seitdem wieder als Sauber mit schweizerischer Lizenz gemeldet.
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Niederlande Boro (HB Bewaking Systems) |
Bovenkerk (NL) |
1976–1977 |
– |
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Alternative Konstrukteursbezeichnung: HB Bewaking Systems. Der Boro 001 war ein überarbeiteter Ensign N175 von 1975, der 1978 erneut unter der Bezeichnung Ensign erschien.
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Vereinigtes Konigreich Brabham |
Chessington (UK), Milton Keynes (UK) |
1962–1987 1989–1992 |
35 |
1. (1966, 1967) |
Unternehmensbezeichnung: Motor Racing Developments. Vorrangig Einsatz eines Werksteams. Bis 1970 wurden Brabham-Autos aber auch von Kundenteams eingesetzt.
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Vereinigtes Konigreich Brawn |
Brackley (UK) |
2009 |
8 |
1. (2009) |
Hervorgegangen aus Honda Racing F1; Ende 2009 von Daimler übernommen und seitdem als Mercedes-Werksteam betrieben.
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Vereinigtes Konigreich B.R.M. (British Racing Motors) |
Bourne, Lincolnshire (UK) |
1951 1956–1977 |
17 |
1. (1962) |
Einsatz überwiegend mit einem Werksteam; von 1959 bis 1969 jedoch auch vereinzelt mit Kundenteams.
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Vereinigtes Konigreich BRP (British Racing Partnership) |
Tring (UK) |
1963–1964 |
– |
6. (1963) |
Seit 1958 in der Formel 1 engagiert, zunächst als Kundenteam, 1963 und 1964 dann als Konstrukteur.
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Frankreich Bugatti |
Molsheim (F) |
1956 |
– |
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Einsatz des Bugatti Type 251 durch ein Werksteam beim Frankreich-GP 1956. Das Rennen blieb jedoch der einzige Auftritt von Bugatti in der Formel 1.
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C |
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Malaysia Caterham (Lotus Racing) |
Hingham (UK) |
2010–2014 |
– |
10. (2010, 2011, 2012) |
2010 als Lotus Racing, 2011 als Team Lotus gemeldet, jedoch keine Beziehung zum ehemaligen Team Lotus.
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Italien Cisitalia |
Turin (I) |
1952 |
– |
– |
Eine Teilnahme bei der Qualifikation zum Italien-GP 1952 mit Piero Dusio als Fahrer, ohne sich für das Rennen zu qualifizieren. 1952 war die Automobil-Weltmeisterschaft nach dem Formel-2-Reglement ausgeschrieben.
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Italien Coloni |
Passignano sul Trasimeno (I) |
1987–1992 |
– |
– |
Von 1987 bis 1991 im Coloni-Werksteam; 1992 wurde ein Coloni-Chassis für ein Rennen von Andrea Moda Formula gemeldet.
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Vereinigtes Konigreich Connaught |
Send (UK) |
1952–1959 |
– |
– |
Werkseinsätze über das eigene Team Connaught Engineering; daneben verschiedene Kundenteams. Ein Podium in Monza 1956.
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Vereinigtes Konigreich Connew |
Chadwell Heath (UK) |
1972 |
– |
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Konstruierte ein Auto (Connew PC1), das vom Werksteam eingesetzt wurde. Nur ein Start bei einem WM-Lauf: Österreich-GP 1972 mit François Migault.
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Vereinigtes Konigreich Cooper |
Surbiton (UK) |
1950 1952–1969 |
16 |
1. (1959, 1960) |
Einsatz eines Werksteams von 1953 bis 1968; daneben von 1950 bis 1969 Ausrüstung zahlreicher Kundenteams.
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D |
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Italien Dallara |
Varano de’ Melegari (I) |
1988–1992 |
– |
8. (1989, 1991) |
Von 1989 bis 1992 exklusiver Chassislieferant für BMS Scuderia Italia. Der HRT F110 des Hispania Racing Teams (HRT) von 2010 wurde bei Dallara entwickelt, als Konstrukteur galt aber HRT – aufgrund von Fertigung und Weiterentwicklung des Wagens.
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Vereinigtes Konigreich Derrington-Francis |
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1964 |
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Der Derrington-Francis basierte auf einem A.T.S. Tipo 100 von 1963; Start beim Italien-GP 1964 mit Mário Cabral.
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Italien De Tomaso |
Modena (I) |
1961–1963 1970 |
– |
– |
Einsatz über das Werksteam 1961 und 1962, daneben Kundenteams: Scuderia Serenissima (1961), Scuderia Settecolli (1961–1963) und Frank Williams Racing Cars (1970).
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E |
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Vereinigte Staaten Eagle (Anglo American Racers) |
Rye (UK) |
1966–1969 |
1 |
7. (1966, 1967) |
Der kalifornische Fahrer Dan Gurney gründete mit Anglo American Racers das europäische Standbein der Firma All American Racers mit Hauptsitz in Santa Ana, Kalifornien. Die Formel-1-Wagen wurden vom britischen Rye aus eingesetzt.
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Deutschland Eifelland |
Mayen (D) |
1972 |
– |
– |
Einsatz eines modifizierten March 711, genannt Eifelland 21; mehrere Rennstarts mit Rolf Stommelen.
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Vereinigtes Konigreich Emeryson |
Twickenham (UK), Send (UK) |
1956 1961–1962 |
– |
– |
1956 und 1962 Einsätze mit dem Werksteam; 1961 zudem vereinzelte, jedoch vergebliche, Qualifikationsversuche mit Kundenteams. Insgesamt vier Rennstarts.
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Deutschland Demokratische Republik 1949 EMW (Eisenacher Motorenwerk) |
Eisenach (DDR) |
1953 |
– |
– |
Das staatliche Rennkollektiv der DDR in Berlin-Johannisthal entwickelte für 1950 unter Verwendung von BMW-Technik sogenannte Intertyp-Rennwagen, die sowohl als Rennsportwagen mit unterschiedlicher Motorisierung als auch in der Formel 2 verwendet werden konnten. Nach dem Umzug und der Angliederung an das EMW-Werk in Eisenach wurde ein solches Fahrzeug 1953 auch beim Großen Preis von Deutschland eingesetzt.
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Belgien ENB (Écurie Nationale Belge) |
Francorchamps, Stavelot (B) |
1962 |
– |
– |
Das belgische Team trat zwischen 1955 und 1962 überwiegend mit Kundenautos an, erschien jedoch zum Deutschland-GP 1962 mit einem modifizierten Emeryson, der als ENB bezeichnet wurde.
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Vereinigtes Konigreich Ensign |
Burntwood, Walsall (UK) |
1973–1982 |
– |
10. (1977) |
Einsatz primär im Werksteam, daneben einzelne Kundenfahrzeuge. Für die Saison 1983 Fusion mit Theodore Racing.
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Vereinigtes Konigreich ERA (English Racing Automobiles) |
Dunstable (UK) |
1950–1952 |
– |
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Vereinzelte Teilnahmen in der Frühphase der Formel 1 mit einem Werksteam.
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Italien EuroBrun |
Senago (I) |
1988–1990 |
– |
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Entstanden aus den beiden Motorsportfirmen Euroracing aus Italien und Brun Motorsport aus der Schweiz. Euroracing bestritt zuvor bereits mit Werksunterstützung ein Engagement als Alfa Romeo zwischen 1983 und 1985.
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F |
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Vereinigtes Konigreich Ferguson |
Siskin Drive, Coventry (UK) |
1961 |
– |
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Der vom Rob Walker Racing Team eingesetzte Ferguson P99 war der erste allradgetriebene Formel-1-Wagen; wurde beim einzigen Rennstart in England 1961 nachträglich disqualifiziert.
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Italien Ferrari |
Maranello (I) |
seit 1950 |
246 |
1. (1961, 1964, 1975, 1976, 1977, 1979, 1982, 1983, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2007, 2008) |
Erfolgreichster Konstrukteur der Formel-1-Geschichte und auch Rekordteilnehmer bezogen auf Grand-Prix-Starts.
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Brasilien Fittipaldi (Copersucar) |
Rio de Janeiro (B), Reading (UK) |
1975–1982 |
– |
7. (1978) |
Gegründet von Emerson Fittipaldi und seinem Bruder Wilson. Das Team startete bis 1979 wegen seines Hauptsponsors als Copersucar.
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Italien Fondmetal |
Palosco (I) |
1991–1992 |
– |
– |
Fondmetals Werksteam übernahm die Lizenz von Osella und trat zeitweise mit älteren Osella-Autos an.
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Indien Force India (Sahara Force India) |
Silverstone (UK) |
2008–2018 |
– |
4. (2016, 2017) |
2008 hervorgegangen aus Spyker, das seinerseits Nachfolger von Midland (2006) und Jordan Grand Prix (1991-2005) war. Mitte 2018 ging das Team insolvent. Material und Personal wurde im Sommer 2018 von dem neu gegründeten Konstrukteur Racing Point übernommen.
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Italien Forti Corse |
Alessandria (I) |
1995–1996 |
– |
– |
Zuvor bereits in der Formel 3 und Formel 3000 aktiv. Werkseinsätze 1995 und 1996. Der Forti FG01 basierte auf dem Fondmetal GR02 von 1992. Mitte 1996 insolvent.
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Vereinigtes Konigreich Frank Williams Racing Cars (Politoys, Iso-Marlboro) |
Cippenham, Slough (UK), Reading (UK) |
1972–1976 |
– |
10. (1973) |
1972 als Politoys, 1973–1974 als Iso-Marlboro gemeldet; Autos aber immer von Frank Williams Racing Cars konstruiert. Neben dem Werksteam wurden auch einzelne Kunden ausgestattet. Einzelne Williams-Wagen erschienen bis 1977 als Apollon-Williams, Mapfre-Williams oder McGuire. 1976 von Walter Wolf Racing übernommen und unter diesem Namen bis 1979 fortgeführt.
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Vereinigtes Konigreich Frazer Nash |
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1952 |
– |
– |
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Vereinigtes Konigreich Fry |
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1959 |
– |
– |
Erfolglose Teilnahme an der Qualifikation zum England-GP 1959. Es blieb bei einem Versuch.
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G |
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Vereinigtes Konigreich Gilby |
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1961–1963 |
– |
– |
Das Team startete in den 1950er-Jahren mit Kundenautos und konstruierte 1961 (Gilby 61) und 1962 (Gilby 62) ein eigenes Chassis, das 1963 auch noch von Ian Raby eingesetzt wurde.
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Frankreich Gordini |
Les Ulis (F) |
1950–1956 |
– |
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Bis 1953 auch als Simca-Gordini bezeichnet; bei einigen Rennen vom Werksteam parallel eingesetzt.
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H |
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Vereinigte Staaten Haas F1 |
Banbury (UK), Kannapolis (USA) |
seit 2016 |
– |
5. (2018) |
Während die Entwicklung in Kannapolis in den USA sitzt, wird der operative Einsatz der Rennwagen von der alten Manor-Fabrik im britischen Banbury aus gesteuert.
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Vereinigte Staaten Haas Lola |
Colnbrook (UK), Heathrow (UK) |
1985–1986 |
– |
8. (1986) |
Kein Bezug zum aktuellen Haas F1 Team. Gelegentlich als Haas-Lola bezeichnet, obwohl zu Lola Cars keine engere Beziehung bestand. Entwicklung der Autos beim FORCE-Konstruktionsbüro (u. a. Ross Brawn, Neil Oatley, Adrian Newey) in Heathrow in Auftrag gegeben.
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Vereinigtes Konigreich Hesketh |
Easton Neston (UK) |
1974–1978 |
1 |
4. (1975) |
Zuvor bereits in der Formel 2 aktiv. Das Team setzte in der Saison 1973 und Anfang 1974 zunächst ein March-Kundenauto ein, bevor man als Werksteam eigene Autos baute. Ende 1978 wurde Hesketh aufgelöst.
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Vereinigtes Konigreich Hill |
Surrey (UK) |
1975 |
– |
11. (1975) |
Nach Anfängen mit Kundenfahrzeugen von Shadow und Lola 1975 eigenständiger Konstrukteur. Betriebseinstellung nach Unfalltod des Gründers Graham Hill.
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Japan Honda |
Tokio (J), Amsterdam (NL), Slough (UK), Brackley (UK) |
1964–1968 2006–2008 |
3 |
4. (1967, 2006) |
Erfolgreichster japanischer Konstrukteur der Formel-1-Geschichte. Formel-1-Einstieg von Japan aus, später in den 1960er-Jahren eigenständige Basis zunächst in Amsterdam und schließlich in Slough. Rückkehr als Konstrukteur 2005 nach Übernahme von BAR. Ende 2008 wiederum nach Ausstieg von Brawn übernommen. Außerdem aktiv als Motorenlieferant u. a. von McLaren, Williams oder Red Bull von 1983–1992, 2000–2008, 2015–2021 und seit 2023.
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Spanien HRT (Hispania Racing Team) |
Madrid (E) |
2010–2012 |
– |
11. (2010, 2011) |
In Spanien gemeldeter Konstrukteur. Technik zunächst von Dallara zugekauft, zuletzt auch von Holzer. Werksteam 2010 und 2011 faktisch vom Team Kolles in Deutschland betrieben, erst 2012 Übersiedlung nach Spanien.
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Vereinigtes Konigreich HWM (Hersham and Walton Motors) |
Walton-on-Thames (UK) |
1951–1955 |
– |
– |
Während den Saisons 1952 und 1953 regelmäßig mit dem Werksteam am Start; zudem vereinzelte Einsätze mit Kundenteams.
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J |
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Vereinigtes Konigreich Jaguar |
Milton Keynes (UK) |
2000–2004 |
– |
7. (2002, 2003, 2004) |
Entstand durch Übernahme von Stewart Grand Prix; Werksteam von Ford mit der Marke Jaguar. Nach 2004 weitergeführt von Red Bull Racing.
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Vereinigtes Konigreich JBW |
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1959–1961 |
– |
– |
JBW trat zwischen 1959 und 1961 mit selbst konstruierten Chassis zu vereinzelten GP an, nachdem man zuvor Kundenautos einsetzte.
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Irland Jordan |
Silverstone (UK) |
1991–2005 |
4 |
3. (1999) |
Vorgänger von Midland (2006), Spyker (2006–2007) und Force India (2008-2018).
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K |
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Deutschland Kauhsen |
Aachen (D) |
1979 |
– |
– |
Einsatz eines unter Mitwirkung der Fachhochschule Aachen konstruierten Autos im Werksteam 1979. Danach Weitergabe des Autos an Merzario.
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Deutschland Klenk |
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1954 |
– |
– |
Hans Klenk setzte beim Deutschland-GP 1954 einen modifizierten Formel-2-Veritas, als Klenk-Meteor bezeichnet, mit dem Fahrer Theo Helfrich ein; Helfrich schied im Rennen aus.
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Japan Kojima |
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1976–1977 |
– |
– |
Einsatz durch Werks- und Kundenteams nur bei den Großen Preisen von Japan 1976 und 1977.
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Vereinigte Staaten Kurtis Kraft |
Glendale (USA) |
1959 |
– |
– |
Rodger Ward erschien 1959 zum US-Grand-Prix mit einem Kurtis Kraft Midget-Car; 1950–1960 war dieser Hersteller außerdem regelmäßig auch beim Indianapolis 500 vertreten (insgesamt elf Rennen mit fünf Siegen).
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L |
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Italien Lancia |
Turin (I) |
1954–1955 |
– |
– |
Erster Probeeinsatz des Lancia D50 beim letzten Rennen der Saison 1954 in Spanien. Hauptsächlicher Einsatz des Werksteams dann zur Saison 1955. 1956 verkaufte Lancia das Einsatzauto an Ferrari, wo es weiter eingesetzt wurde.
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Frankreich Larrousse (Venturi) |
Signes (F) |
1992–1994 |
– |
10. (1993) |
Von 1987 bis 1991 Kundenteam mit zugekauften Lola-Chassis, ab 1992 eigenständiger Konstrukteur. Im ersten Jahr wegen eines Titelsponsors als Venturi bezeichnet.
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Sudafrika 1961 LDS |
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1962–1963 1965 1967–1968 |
– |
– |
Südafrikanischer Konstrukteur, vor allem für die Südafrikanische Formel-1-Meisterschaft. Einzelne Wagen erschienen meist unter privater Bewerbung auch regelmäßig beim zur Weltmeisterschaft zählenden Großen Preis von Südafrika.
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Vereinigtes Konigreich LEC |
Bognor Regis (UK) |
1977 |
– |
– |
Nach ersten Einsätzen 1973 als March-Kundenteam bestritt das Team die Saison 1977 unter eigenem Namen mit einer Konstruktion von Pilbeam. Die Einsätze wurden nach einem schweren Unfall im Training zum Britischen Grand Prix vorzeitig beendet. Teamchef Mike Earle gründete später Onyx Racing.
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Italien Life |
Formigine (I) |
1990 |
– |
– |
Einsatz mit Werksteam bei mehreren Grand Prix, ohne sich für ein Rennen zu qualifizieren.
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Frankreich Ligier |
Vichy (F) |
1976–1996 |
9 |
2. (1980) |
1995 Übernahme durch Benetton, zwei Jahre lang mit Techniktransfer als Benettons B-Team geführt. 1997 Übernahme durch Alain Prost, Fortführung als Prost Grand Prix.
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Vereinigtes Konigreich Lola |
Huntingdon (UK) |
1962–1963 1967–1968 1974–1975 1985–1991 1993, 1997 |
– |
4. (1962) |
Ausrüster zahlreicher Kundenteams; mit Werksteam nur 1997 im Einsatz.
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Vereinigtes Konigreich Lotus |
Cheshunt (UK), Hethel (UK) |
1958–1994 |
79 |
1. (1963, 1965, 1968, 1970, 1972, 1973, 1978) |
Bis 1974 Ausrüstung des Werksteams und zahlreicher Kundenteams, danach nur noch Werksteam. Nach Schließung des Teams Ende 1994 wiederholte Reaktivierung des Namens durch andere Konstrukteure.
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Vereinigtes Konigreich Lotus F1 Team |
Enstone (UK) |
2010–2015 |
2 |
4. (2012, 2013) |
Keine Beziehung zum ehemaligen Team Lotus. Hervorgegangen aus dem Renault-Werksteam (2001-2009), das seinerseits Nachfolger von Benetton Formula (1986–2000) war und auf das Toleman-Team (1981–1985) zurückging. Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten Ende 2015 wieder von Renault übernommen und als deren Werksteam geführt.
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Vereinigtes Konigreich Lyncar |
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1974–1975 |
– |
– |
Lyncar konstruierte den Typ 006 als Einzelstück in Auftragsarbeit. Zwei Meldungen durch Pinch (Plant) Ltd., das Team des Auftraggebers John Nicholson. Das Auto schaffte nur einen Rennstart, Nicholson qualifizierte sich für den England-GP 1975.
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M |
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Japan Maki |
Tokio (J), Slough (UK) |
1974–1976 |
– |
– |
Einsatz mit Werksteam bei mehreren Grand Prix, ohne sich für ein Rennen zu qualifizieren.
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Vereinigtes Konigreich / Russland Manor (Virgin, Marussia) |
Banbury (UK), Dinnington, S. Yorkshire (UK) |
2010–2016 |
– |
9. (2014) |
2010 wegen eines Sponsors unter der Bezeichnung Virgin Racing gemeldet, von 2011 bis 2014 nach einem Teilhaber als Marussia unter russischer Lizenz; 2016 schließlich als Manor Racing, wie bereits in der Gründungsphase 2009 angedacht.
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Vereinigtes Konigreich March Engineering (Leyton House) |
Bicester (UK) |
1970–1977 1987–1992 |
3 |
3. (1970) |
Von 1970 bis 1977 Ausrüstung eines Werksteams und zahlreicher Kundenteams, unter ihnen Tyrrell (1970). Einziger Hersteller der 1970er-Jahre, der für Kunden neue Fahrzeuge aufbaute. Nach Schließung des Werksteams wurde das Equipment von ATS übernommen. 1987 Rückkehr in die Formel 1 als Konstrukteur mit eigenem Werksteam. 1990 und 1991 aus Sponsoringgründen als Leyton House gemeldet, 1992 wieder als March.
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Vereinigtes Konigreich March Grand Prix |
Bicester (UK) |
1981 |
– |
– |
Keine Beziehung zu March Engineering. Eigenständiges Unternehmen, das als Zulieferer für das Team RAM Racing fungierte. In dieser Funktion nur ein Jahr aktiv.
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Frankreich Martini |
Magny-Cours (F) |
1978 |
– |
– |
Einsatz über Werksteam. Der Martini Mk. 23 war als Eigenkonstruktion von Tico Martini mit vielen zugekauften Komponenten ein sog. Baukastenauto; mit René Arnoux zu vier Rennen qualifiziert.
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Italien Maserati |
Modena (I) |
1950–1960 |
9 |
– |
1950 sowie von 1952 bis 1957 mit eigenem Werksteam, daneben bis 1960 Chassislieferant für zahlreiche Privatteams. Von 1966 bis 1969 noch einmal als Motorenlieferant für Cooper und andere Teams in der Formel 1 engagiert.
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Frankreich Matra |
Romorantin-Lanthenay (F), Vélizy-Villacoublay (F) |
1967–1972 |
9 |
1. (1969) |
Alle neun Rennsiege mit dem 1968 und 1969 belieferten Kundenteam Tyrrell, welches erst später selbst konstruierte. Dem eigenen Werksteam Matra Sports gelangen nur vereinzelte Podien. Zudem Motorenlieferant 1975–1978 sowie 1981–1982.
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Australien McGuire |
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1977 |
– |
– |
Modifizierter Williams FW04 von Brian McGuire beim Großbritannien-GP 1977 eingesetzt, jedoch nicht fürs Rennen qualifiziert.
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Vereinigtes Konigreich McLaren |
Colnbrook (UK), Woking (UK) |
seit 1966 |
188 |
1. (1974, 1984, 1985, 1988, 1989, 1990, 1991, 1998) |
Erfolgreichster britischer und insgesamt zweiterfolgreichster Konstrukteur der Formel-1-Geschichte. Einsatz der Rennwagen zunächst von Colnbrook aus, zu Beginn der 1980er Jahre siedelte der Konstrukteur nach Woking über.
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Deutschland Mercedes |
Stuttgart (D), Brackley (UK) |
1954–1955 seit 2010 |
128 |
1. (2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021) |
Erfolgreichster deutscher Konstrukteur der Formel-1-Geschichte. Werkseinsatz in den 1950er-Jahren von Stuttgart aus; Ende 1955 Rückzug vom internationalen Rennsport. Rückkehr als Konstrukteur 2010 nach Übernahme von Brawn GP und dessen Infrastruktur in Brackley. Außerdem bereits seit der Saison 1994 in der Formel 1 als Motorenlieferant vieler Teams, wie McLaren, Williams oder Force India aktiv. Nach Ferrari zweiterfolgreichster Motorenhersteller in der Formel 1.
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Italien Merzario |
Carate Brianza (I) |
1978–1979 |
– |
– |
Nach einer Saison (1977) als March-Kunde Konstruktion eigener Rennwagen, die allerdings zunächst weiter auf March-Technik basierten. Zuletzt übernahm Merzario einen Wagen von Kauhsen.
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Russland Midland |
Silverstone (UK) |
2006 |
– |
10. (2006) |
Nachfolger von Jordan; ein Jahr später von Spyker übernommen. Heute operiert aus dem Werk Racing Point.
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Italien Milano |
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1950 |
– |
– |
Die Scuderia Milano setzte überwiegend Maserati-Kundenchassis ein; beim Italien-GP 1950 Einsatz einer Eigenkonstruktion, ohne jedoch zum Rennen zu starten.
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Italien Minardi |
Faenza (I) |
1985–2005 |
– |
7. (1991) |
Nach dem Ende des Rennstalls 2005 wurde die Infrastruktur von Toro Rosso übernommen und seitdem weitergeführt.
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Italien Modena Team (Lambo, Lamborghini) |
Modena (I) |
1991 |
– |
– |
In der Presse vielfach Lamborghini oder Lambo Formula genannt. Verbindungen zu Lamborghini Engineering, aber keine direkte Beziehung zum Sportwagenhersteller Lamborghini.
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O |
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Vereinigtes Konigreich Onyx |
Littlehampton (UK), Binningen (CH) |
1989–1990 |
– |
10. (1989) |
1990 von Peter Monteverdi und Karl Foitek übernommen, Sitz im Laufe des Jahres in die Schweiz verlegt.
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Italien O.S.C.A. |
Bologna (I) |
1951–1953 1958 |
– |
– |
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Italien Osella |
Volpiano (I) |
1980–1990 |
– |
12. (1982, 1984) |
Alle Renneinsätze über ein Werksteam, zuvor in der Formel 2 aktiv. Teilweise mit Alfa-Romeo-Technologie. Ab 1991 nach Eigentümerwechsel als Fondmetal weitergeführt und Sitz in die Provinz Bergamo verlegt.
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P |
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Vereinigtes Konigreich Pacific |
Thetford (UK) |
1994–1995 |
– |
12. (1995) |
Formel-1-Debüt mit einem von Reynard konzipierten Auto, im Folgejahr Entwicklung einer Eigenkonstruktion.
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Vereinigte Staaten Parnelli |
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1974–1976 |
– |
10. (1975) |
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Vereinigte Staaten Penske |
Poole (UK) |
1974–1977 |
1 |
5. (1976) |
Team Penske mit Hauptsitz in Mooresville, North Carolina; die Formel-1-Wagen wurden jedoch vom britischen Poole aus eingesetzt. 1977 war ein Kundenauto bei ATS im Einsatz.
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Deutschland Porsche |
Stuttgart (D) |
1959–1964 |
1 |
3. (1961) |
1957 und 1958 setzte Porsche beim Deutschland-GP seine ersten Autos noch nach Formel-2-Reglement ein (siehe weiter unten). Ab der Saison 1959 dann mit Autos nach Formel-1-Reglement im regelmäßigen Werkseinsatz; parallel vereinzelte Einsätze mit Kundenteams.
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Frankreich Prost |
Guyancourt (F) |
1997–2001 |
– |
6. (1997) |
Nachfolger der Équipe Ligier.
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R |
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Vereinigtes Konigreich Racing Point (Aston Martin) |
Silverstone (UK) |
seit 2018 |
1 |
4. (2020) |
Entstand durch Übernahme von Force India während der Saison 2018; es wurde in den restlichen Rennen noch das von Force India konstruierte Chassis VJM11 eingesetzt und weiterentwickelt. Ab 2019 reine Eigenkonstruktionen. Tritt seit 2021 aus Sponsoringgründen als Aston Martin F1 Team an. Keine Beziehung zum ehemaligen Aston Martin-Werksteam.
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Vereinigtes Konigreich RAM (RAM-March) |
Bicester (UK) |
1982–1985 |
– |
– |
Nach Anfängen als Kundenteam mit Autos von Brabham, Williams und March Grand Prix ab 1982 eigenständiger Konstrukteur, aufbauend auf der Infrastruktur von March Grand Prix. Keine Verbindung zu March Engineering.
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Mexiko Rebaque |
Leamington Spa (UK) |
1979 |
– |
– |
Zunächst seit 1978 Einsatz von Lotus-Kundenautos; Ende 1979 dann mit dem selbst konstruiertem Rebaque HR 100; drei Qualifikationsteilnahmen, ein Rennstart: Kanada-GP 1979.
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Osterreich / Vereinigtes Konigreich Red Bull |
Milton Keynes (UK) |
seit 2005 |
120 |
1. (2010, 2011, 2012, 2013, 2022, 2023) |
Entstand Ende 2004 durch Übernahme von Jaguar Racing. Startete in den ersten beiden Saisons übergangsweise mit britischer Lizenz.
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Frankreich / Vereinigtes Konigreich Renault (Alpine) |
Paris (F), Enstone (UK) |
1977–1985 2002–2009 seit 2016 |
36 |
1. (2005, 2006) |
Erfolgreichster französischer Konstrukteur der Formel-1-Geschichte. Erstes Engagement als Equipe Renault. Das zweite Werksteam entstand 2002 durch Übernahme von Benetton. 2010 bis 2011 war das bereits Lotus F1 genannte Team nicht mehr in Renault-Besitz und startete mit britischer Lizenz, die Chassis wurden noch zwei Jahre als Renault bezeichnet. 2016 wurde das Team für das dritte Werksengagement erneut übernommen. Tritt seit 2021 als Alpine F1 Team an, um die Sportwagensparte von Renault zu bewerben. Organisatorisch und besitztechnisch weiter Renault-Werksteam. Außerdem Motorenlieferant 1983–1986, 1989–1997 sowie seit 2007.
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Deutschland Rial |
Fußgönheim (D) |
1988–1989 |
– |
9. (1988) |
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S |
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Schweiz Sauber (Alfa Romeo, Stake F1) |
Hinwil (CH) |
1993–2005 seit 2010 |
– |
4. (2001) |
2005 von BMW übernommen und vier Saisons als deren Werksteam geführt. Nach dem Rückzug seitens BMW Ende 2009, übernahm Gründer Peter Sauber das Team und die Infrastruktur wieder. Von 2019 bis 2023 fungierte Alfa Romeo als Titelsponsor; Konstrukteur blieb jedoch Sauber, Alfa Romeo hielt keine Anteile am Team und war nicht an der Fahrzeugentwicklung beteiligt. Keine Verbindung zum ehemaligen Alfa-Romeo-Werksteam. Seit 2024 als Stake F1 Team Kick Sauber gemeldet.
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Vereinigte Staaten Scarab |
Los Angeles (UK) |
1960 |
– |
– |
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Vereinigtes Konigreich Scirocco |
London (UK) |
1963–1964 |
– |
– |
Mehrere Einsätze mit dem Werksteam in der Saison 1963; 1964 startete das Kundenteam Equipe Scirocco Belge mit einem Scirocco 02.
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Vereinigtes Konigreich / Vereinigte Staaten Shadow |
Northampton (UK) |
1973–1980 |
1 |
6. (1975) |
Von 1973 bis 1980 Einsätze über ein Werksteam vom britischen Standort aus, obwohl Shadow US-amerikanisches Unternehmen war; 1973, 1976 und 1978 zudem über Kundenteams. 1980 Übernahme durch Theodore. Bis 1975 fuhr Shadow unter amerikanischer Lizenz, ab 1976 mit britischer Lizenz.
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Vereinigtes Konigreich Shannon |
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1966 |
– |
– |
Trevor Taylor fuhr 1966 den Großbritannien-GP mit einem Shannon SH-1, fiel jedoch technisch bedingt aus; es blieb bei einem Start.
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Vereinigtes Konigreich Simtek |
Banbury (UK) |
1994–1995 |
– |
13. (1994, 1995) |
Entwarf Rennwagen für BMW, Bravo (jeweils nicht eingesetzt) und Andrea Moda (1992), ab 1994 mit eigenem Werksteam.
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Vereinigtes Konigreich Spirit |
Slough (UK) |
1983–1985 |
– |
– |
Zunächst in der Formel 2 aktiv. Mitte 1983 dann der Aufstieg in die höchste Klasse. 1985 noch bei den ersten drei Rennen am Start, bevor das finanziell angeschlagene Team seinen Reifenvertrag an Toleman verkaufte und selbst ausstieg.
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Niederlande / Russland Spyker |
Silverstone (UK) |
2006–2007 |
– |
10. (2007) |
Entstand noch während der Saison 2006 durch Übernahme von Midland, deren russische Lizenz für die letzten drei Rennen behalten wurde. 2007 dann mit niederländischer Lizenz und komplett selbst konstruiertem Spyker F8-VII gemeldet. 2008 von Force India übernommen, operiert heute Racing Point aus dem Werk.
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Kanada Stebro |
Montréal (CAN) |
1963 |
– |
– |
Primär Konstrukteur von Formel-Junior-Autos. Ein siebter Platz beim einzigen Einsatz mit Werksteam in der Formel 1 beim USA-GP 1963 in Watkins Glen.
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Vereinigtes Konigreich Stewart |
Milton Keynes (UK) |
1997–1999 |
1 |
4. (1999) |
Mit Ford-Unterstützung von Jackie Stewart gegründeter Konstrukteur. 2000 Übernahme durch Ford und Umbenennung in Jaguar Racing. Nach weiterem Eigentümerwechsel seit 2005 als Red Bull Racing am Start.
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Japan Super Aguri |
Leafield (UK) |
2006–2008 |
– |
9. (2007) |
Eng mit Honda verbunden. Start mit zugekauftem Chassis von Arrows in deren alter Fabrik; ab Saisonmitte 2006 eigenständig konstruierte Autos, die auf älteren Honda-Konstruktionen basierten.
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Vereinigtes Konigreich Surtees |
Edenbridge (UK) |
1970–1978 |
– |
5. (1972) |
Einsatz eines Werksteams und parallele Ausrüstung verschiedener Kundenteams.
|
T |
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|
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Frankreich Talbot-Lago |
Suresnes (F) |
1950–1951 |
– |
– |
Einsätze in den ersten beiden Saisons mit vielen Kundenteams und einzelnen Privatiers. Für das ab 1952 geltende Formel-2-Reglement wurde kein Wagen produziert.
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Italien Tec-Mec |
Modena (I) |
1959 |
– |
– |
Konstrukteur trat als Werksteam beim USA-GP 1959 mit einem modifizierten Maserati 250F an.
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Italien Tecno |
Bologna (I) |
1972–1973 |
– |
11. (1973) |
Zunächst in der Formel 2 aktiv (siehe weiter unten); alle Formel-1-Einsätze über ein Werksteam.
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Hongkong 1959 Theodore |
Woking (UK), Northampton (UK) |
1978 1981–1983 |
– |
12. (1981) |
Start als Kundenteam mit Ensign-Chassis. Ab 1978 Konstrukteur mit eigenem Werksteam, zunächst mit zugekauftem Ralt-Chassis. Neubeginn 1981 nach Übernahme der Infrastruktur von Shadow; 1983 dann Fusion mit Ensign.
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Vereinigtes Konigreich Token |
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1974 |
– |
– |
Die Konstruktion des Autos wurde noch von Ron Dennis in Auftrag gegeben, um mit seinem Formel-2-Team Rondel aufzusteigen. Das Vorhaben scheiterte und die neuen Besitzer starteten als Token. Drei Rennstarts in der Saison 1974.
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Vereinigtes Konigreich Toleman |
Witney (UK) |
1981–1985 |
– |
7. (1984) |
Alle Einsätze über ein Werksteam; 1984 vereinzelte Podiumserfolge. Ende 1985 von Benetton übernommen und damit auch rechtlicher Vorgänger des späteren Renault-Werksteams.
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Italien Toro Rosso (AlphaTauri, Racing Bulls) |
Faenza (I) |
seit 2006 |
2 |
6. (2008, 2019, 2021) |
2006 durch Übernahme von Minardi entstanden. Eng mit Red Bull verbunden, setzte in den ersten Jahren z. B. ältere Red-Bull-Chassis ein, seit 2010 jedoch reine Eigenkonstruktionen. Trat von 2020 bis 2023 aus Sponsorgründen als Scuderia AlphaTauri an und seit 2024 als Visa Cashapp Racing Bulls.
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Japan Toyota |
Köln (D) |
2002–2009 |
– |
4. (2005) |
Alle Einsätze über ein Werksteam. Von 2005 bis 2009 auch als Motorenlieferant für andere Teams tätig.
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Vereinigtes Konigreich Trojan |
Purley Way, Croydon (UK) |
1974 |
– |
– |
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Vereinigtes Konigreich Tyrrell |
Ockham (UK) |
1970–1998 |
23 |
1. (1971) |
Nach Einsätzen von Matra- und March-Kundenautos ab 1970 mit Eigenkonstruktionen als Konstrukteur gemeldet. 1997 an British American Tobacco verkauft und ab 1999 als BAR gemeldet; allerdings übernahm BAR nur die juristische Hülle von Tyrrell, operierte dagegen aus einem alten Reynard-Werk in Brackley. Daher nur rechtlicher Vorgänger des heutigen Mercedes-Werksteams.
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V |
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Vereinigtes Konigreich Vanwall |
Acton (UK) |
1954–1960 |
9 |
1. (1958) |
Einsätze über eigenes Werksteam. Erster Formel-1-Konstrukteursweltmeister der Geschichte.
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Deutschland Veritas |
Nürburgring (D) |
1951–1953 |
– |
– |
Veritas baute 1950 einige Formel-2-Rennwagen in Kleinserie, die zwischen 1951 und 1953 von Privatfahrern (zum Teil mit Unterstützung der Nachfolgegesellschaft Veritas-Nürburgring) auch bei einzelnen Läufen zur Automobil-Weltmeisterschaft zum Einsatz kamen. Beim Großen Preis von Deutschland 1952 und 1953 nutzten darüber hinaus einige Privatfahrer die Gelegenheit, mit älteren zweisitzigen Veritas-Rennsportwagen (auf Basis des BMW 328) anzutreten, die dort unter den Bestimmungen der Formel 2 eingesetzt werden durften.
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W |
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Vereinigtes Konigreich Williams |
Didcot (UK), Grove (UK) |
seit 1978 |
114 |
1. (1980, 1981, 1986, 1987, 1992, 1993, 1994, 1996, 1997) |
1977 neu gegründet als Williams Grand Prix Engineering (WGPE), nachdem Frank Williams’ erstes Unternehmen Frank Williams Racing Cars von Walter Wolf Racing übernommen worden war. Im ersten Jahr Kundenteam mit March-Autos, seit 1978 eigenständiger Konstrukteur mit Werksteam. Darüber hinaus bis 1981 Ausrüstung verschiedener Kundenteams (unter anderem RAM). Mit 114 Siegen und 9 Konstrukteurstiteln einer der erfolgreichsten Konstrukteure der Formel-1-Geschichte.
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Kanada Wolf (Walter Wolf Racing) |
Reading (UK) |
1977–1979 |
3 |
4. (1977) |
Entstanden nach Übernahme von Frank Williams Racing Cars; Fortsetzung des Betriebs in dessen Räumlichkeiten.
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Z |
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Deutschland Zakspeed |
Niederzissen (D) |
1985–1989 |
– |
10. (1987) |
Gegründet von Erich Zakowski. Alle Einsätze über ein Werksteam.
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